IWF erblindet?

EURO-Peripherie - HEILEN mit ECHTEM Markt

Selbstheilungskräfte inexistent

Manipulativ geschaffene Ungleichgewichte

Am 8. Juni 12 verkündet IWF's Nummer 2 David Lipton, der chinesische Yuan sei nur noch gering unterbewertet, nachdem der IWF in letzter Zeit von einer grösseren Unterbewertung ausgegangen ist.

Er, wie grosse Teile der Weltgemeinschaft gehen dabei offensichtlich nur von der eindimensionalen Fokussierung  auf das Währungspaar USD/CYN  (Yuan oder Renminbi) aus. Es ist kaum übertrieben, feszustellen,  dass seit 11 Jahren (2001 WTO-Beitritt Chinas) das praktisch die ganze Weltwirtschaft kritiklos tut, so

 

ALS OB AUF DIESEM PLANETEN NUR HANDELSSTRÖME ZWISCHEN USA UND CHINA STATTFINDEN WÜRDEN. 

 

Alle wissen es, dass dem nicht so ist, und China immer mehr mit der ganzen Weltwirtschaft verflochten ist

aber offensichtlich trägt dem fast niemand Rechnung bei der Währungsbeurteilung. Ich nenne es mal Ignoranz im Werdegang des globalen Interventionismus. Diese Ignoranz wird gravierende Folgen haben, denken Sie mal an den chinabhängig gewordenen deutschen Export, oder die Exporte der Rohstoff- und OPEC-Länder usw.   IMF's Kernaufgabe wäre eigentlich, Währungshüter aller zu sein und nicht nur von USA/China. Ist er sich dessen gar nicht bewusst? Wenn  Markt herrschen würde, wäre zwar seine Funktion überflüssig, aber in der heutigen Zeit, wo die politische Willkür dominiert, wäre schon längst seine Funktion als Währungshüter gefragt. Zusammen mit der WTO, die zwar Subventionen sanktioniert, aber mindestens so schädliche Währungsmanipulationen wie die von China toleriert, finden wir eine desolate Situation unglaublichen Ausmasses vor.

 

Warum wird der Yuan nicht einfach dem Markt überlassen, dann wüssten alle, ob er richtig bewertet ist und ob die Handelsströme nachhaltig sind.  Selbstheilungskräfte funktionierten und führten zu check and balances und permanenten Korrekturen...........................................

 

mehr erfahren Sie im Buch "GLOBALE BLASE"

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0