Auch für Star-Oekonom Roubini scheint Freiheit keine Option mehr zu sein

EUR - Verlust der Freiheit / Resignieren nun alle?

"Kompetente Elite" soll weiterhin Planwirtschaft betreiben dürfen?

In diesem Handelsblatte-Link VOM 8.7.12 - "Griechenland droht der perfekte Sturm" wird Star-Oekonom Roubini wie folgt zitiert:

 

Seine Antwort auf folgende Frage:

 

"Aber ist es denn nicht richtig, auf Zeit zu spielen, um die Krise vorbeiziehen zu lassen?

 

antwortete Roubini

Europa hat aber doch keine Zeit mehr. Europa ist wie ein Auto, das auf eine Mauer zurast. Jetzt muss man abbiegen. Die Euro-Zone muss sich stärker integrieren. Das heißt: Fiskalunion mit gemeinsamer Schuldenlast wie Euro-Bonds, Bankenunion und gemeinsamer Einlagensicherung. Und: Es braucht eine Transferunion für Länder wie Griechenland. Es muss ein Wachstumspakt her, der die Wettbewerbsfähigkeit wiederherstellt. Immer weiter zu sparen würde die Rezession nur verschlimmern."

 

Mit Zeit, Sparen, dringend Abbiegen liegt Roubini zwar völlig richtig, aber dann....seine Schlussfolgerung wie die vieler seiner Kollegen..Er rät doch tatsächlich auch zum  Weg der letztzlich ruinösen Planwirtschaft - gesteuertes Wachstum -gesteuerte  Wettbewerbsfähigkeit und das alles gesteuert von wem? - genau von jenen "kompetenten" Eliten, die uns das ganze Chaos angerichtet haben. 

 

Auch Roubini sieht offenbar nur den Weg des verhängnisvollen  Zentralismus - dem fruchtlosen verarmenden Weg der Planwirtschaft, wie uns das die Geschichte aus dem letzten Jahrhundert mehrmals so bitter gelehrt hat,

 

die Ursache der Krise ignorierend - die fehlende Marktflexibilisierung der Währung - der inexistente Währungsmarkt innerhalb Europas. Auch Sie Herr Roubini reihen sich hier also ein, anstatt eine wirkungsvolle Flexibilisierung des EUR in Marktnähe zu befürworten.

 

 

 

Ich wiederhole deshalb hier nachfolgend Inhalte meines Blogs vom 28.5.12 - FOLGENSCHWER die EUR-FEHLKONSTRUKTION

 

Fast allen Menschen wird die EURO-Krise mehr und mehr bewusst. Folgen werden sichtbar, vieles wohl eher erahnt, wegen den unendlich scheinenden Liquiditätsflutungen und zunehmenden Vermögensvernichtung des Steuerzahlers. In ganzer Tragweite sind sie aber noch kaum abschätzbar, die Realität ist immer noch versteckt. So weit so gut oder schlecht - OK!

 

Aber was sind die Gründe?

Besonders beunruhigend scheint, dass grosse Teile offenbar die eigentlichen Gründe immer noch nicht wahrnehmen.

 

Kürzlich war zu lesen von einem Chef eines Makro-Oekonomie Instituts: "Wäre Geld- und Fiskalpolitik vereinheitlicht worden innerhalb der EURO-Zone, hätte es diese unliebsamen Folgen in der EURO-Zone nicht gegeben." Diese Version wird von der Classe politique weitgehend unterstützt, von den Urhebern der EURO-Krise.

 

Kein grosser Widerstand der grossen Bevölkerungs-Massen.......diese Version wird offenbar als allgemein glaubwürdig akzeptiert.

 

In der Theorie auf dem Papier, ja, könnte dies die Ungleichheit der Volkswirtschaften beseitigen, aber was bedeutet das in der Praxis für den einzelnen Menschen in der reichhaltigen Verschiedenheit Europas?

Das wäre die grosse Frage. Weil sie nicht gestellt wird, besteht einmal mehr das Risiko, dass die bisherige Fehl-Entwicklung noch verschlimmert wird und dieser neue Irrweg (ein noch Mehr vom bisherigen Marktfremden, Erzwungenen) doch tatsächlich auch noch zur Realisierung käme.

 

Was bedeutet das in der Praxis? Es ist DER VERLUST DER FREIHEIT der Individuen und damit die Schaffung noch grösserer Krankheitssymptome. Mit dieser "Harmonisierung und Vereinheitlichung" wären schmerzhafte Eingriffe in Staaten, Regionen, Traditionen, Körperschaften, Individuen verbunden.

 

Vergewaltigungen (sonst kriminalisiert) all dieser Wesen und Strukturen wären notwendig, Eingriffe in die Menschenwürde mit ihrem unschätzbaren, unantastbarem Wert, müssten erfolgen .........., nur um sich der Befriedigung ein paar Zauberlehrlingen und Theoretikern zu unterwerfen, damit sie Naturgesetze auf den Kopf stellen könnten und die Ungleichgewichte auf dem Papier wieder korrigieren, koste es was es wolle.

Einige mögen hoffen, der Fluch der bösen Tat "die Euro-Einführung" auszuradieren und um sich der Verantwortung zu entziehen.

Ein bürokratischer Ausgleich auf dem Papier wäre zwar mit solchen Kraftakten möglich, wie wir ihn vom zusammengebrochenen Kommunismus kennen, aber zum Preis enormen Verlustes der Wirtschaftkraft und des Wohlstandes, wie schon so oft bestätigt in kommunistischen Ländern. Armut wäre die Folge in der Realität.

Wer denkt bei solchen Kraftakten noch an den einzelnen Menschen? Dem Einzelnen sind infolge zunehmender Machtkonzentration bei der Obrigkeit zunehmend die Hände gebunden, er wird wehrlos. Missbrauch von Wehrlosen. Solch schändliche Taten gab's doch früher, sicher nicht heute...................?

 

Dieser Wohlstands- und Freiheits-Verlust ist zwar schon weit fortgeschritten, aber es würde noch schlimmer für Alle in Europa.

Ausgerechnet von Europas Bürgern, die von der Obrigkeit in der Geschichte mehrmals verführt wurden mit bekannten unrühmlichen Ereignissen, würde man eine etwas sensiblere Haltung gegenüber solch desaströsen Entwicklungen erwarten. In Westeuropa hatten die Bürger nach dem 2. Weltkrieg die nötige Freiheit. Einige Jahrzehnte wurde das Credo der Freiheit auch wahrgenommen, aber offenbar allmählich aus dem Bewusstsein verdrängt.

Diese zunehmende Ignoranz gegenüber den unschätzbaren Werten der Freiheit wird schon bald wieder teuer bezahlt werden müssen. Hoffentlich wirds nicht noch teurer mit weiteren vorgesehenen Schritten in die falsche Richtung.

 

Die Welt sollte sich allerdings hüten, mit dem Finger nur auf Europa zu zeigen, denn heute wird der ganze Globus mehr oder weniger von Merkmalen überschattet, wie sie hier bezüglich Europa beschrieben wurden. Was sich die Weltwirtschaft (inkl. nochmals EU) mit marktfremden Zugeständnissen gegenüber dem kommunistischen China geleistet hat, ist aus marktwirtschaftlicher Sicht fast nicht zu glauben und die Schäden werden mit ihrer gesamten Ausbreitung auf dem Globus insgesamt noch grösser sein. Ein Hohn der Marktwirtschaft

 

Markus Ehrler

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0