Spannungen im süd- und ostchinesischen Meer nehmen zu

                                                                                                                                                                       16.8.2012

Neuer Streit zwischen USA und Peking im südchinesichen Meer. Nach ihrem neuen künstlich geschaffenen Reichtum erhebt China neue Territorialansprüche im südchinesischen Meer. Rohstoffschätze, Oel, Erdgas, Meeresfrüchte sind Gründe, wieso die global gültige Internationale Küstenregelung für jedes Land 200 Seemeilen Nutzungsrecht vor der eigenen Küste, von China angezweifelt wird.  Zwischenfälle mit Streitkräften und Fischerbooten mehren sich seit Jahren. 

 

 Jüngster Zwischenfall ereignete sich im ostchinesischen Meer auf unbewohnter aber wegen Bodenschätzen umstrittenen Inseln. Eine Gruppe chinesischer Aktivisten wollte den Anspruch Chinas auf die Inseln unterstreichen und haben eine chinesische Flagge gehisst. Die japanische Küstenwache hat die Gruppe verfolgt und verhaftet. USA verlangt, den Zwischenfalle zwischen Japan und China friedlich zu lösen.

 

Wie an dieser Stelle schon erwähnt, scheint sich in diesem Gebiet eine Entscheidung anzubahnen, die nicht nur für China und seine Nachbarn von Bedeutung ist, sondern weltweit. Mit ihr könnte auch die Frage über die künstliche globale Machtausdehnung Chinas mit der Yuan-Währungsmanipulation beantwortet werden.

 

Chinas Nachbarn bitten USA um Hilfe ...............

 

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Kommentare: 2
  • #1

    woodfortrees (Dienstag, 28 August 2012 05:14)

    Keine Ahnung was China treibt, eines ist jedoch sicher, die wirklich große Währungsmanipulation betreiben die USA und die nennt sich Gelddrucken, während mit ständigen latenten und offenen Bedrohungen durch weltweit über 900 Militärbasen fast jeder gezwungen wird dieses "Falschgeld" für den Handel mit echten Werten zu verwenden, im Namen der Freiheit, der Demokratie und der Menschenrechte.

    Dies alles ist hinlänglich bekannt und wird nirgends deutlicher kritisiert und diskutiert als in den USA selbst, denn der künstliche Reichtum durch Geldmengenausweitung und militärischen Bedrohungen kann nicht ewig aufrecht erhalten werden, führt dazu, dass immer mehr Länder, schon aus reiner Verpflichtung ihren Bevölkerungen gegenüber, nach Alternativen zum Handel in Dollar suchen müssen und erhöht so die Kriegsgefahr, weil der militärisch-industrielle Komplex und die Großbanken, vor deren Machtergreifung 1961 bereits der damalige US-Präsident Dwight D. Eisenhower warnte, ihr Kartenhaus solange wie möglich aufrechterhalten wollen, auf Kosten der Sicherheit ihres eigenen Volkes.

    Abschließend das Zitat eines kompetenten US-Bürgers, der die Lage bereits vor Jahren in klaren Worten zusammenfasste: "Die Chinesen werden es nicht mehr lange akzeptieren uns ihre Waren zu liefern und dafür Zettel zu bekommen auf denen steht, wir zahlen irgendwann mal." Dieser Zeitpunkt scheint nun erreicht zu sein.

  • #2

    Markus Ehrler (Dienstag, 28 August 2012 18:21)

    @woodfortrees
    Vielen Dank für Ihren Kommentar.
    Es ist richtig, dass die USA eine Geldschwemme herbeigeführt hat. Hiezu müssen wir uns aber der Ursache/Wirkung bewusst werden. Infolge der zunehmenden Handelsdefizite der USA gegenüber China hätte der Yuan seit 2001 gegenüber USD deutlich aufwerten müssen. Weil China das nicht zuliess aus politischen Erwägungen, war USA gezwungen sich zu schützen gegen noch grössere willkürlich geschaffene Handelsungleichgewichte mit einer Politik des tiefen Dollars einhergehend mit dieser Tiefzins-Politik. Ohne Markt fand ein politisches Ränkespiel statt. Teilweise hatte USA Erfolg damit im Gegensatz zu anderen Währungsregionen. In dem Moment, wo China die Währung dem Markt überlässt, was angesichts der enormen globalen Handelsströme schon seit längerer Zeit dringend nötig wäre, wird sich die US-Politik schlagartig ändern mit entsprechenden Folgen.
    Markus Ehrler