Gesündigt so schwer, dass sogar Z'banken untreu werden (müssen)

Warum sich Marktinterventionen generell rächen und wie in einer langen Zeit-Dauer die daraus resultierenden Fehlentwicklungen das Ganze exponentiell verschlimmern, insbesondere durch  Währungsmanipulationen, haben wir in früheren Blogs erfahren. Im Folgenden wird betont, dass trotz vielen Warnsignalen keine wirkliche Gegenwehr stattfand und sich ein Festival an Täuschungen entwickelte. Zentralbanken griffen zwar unheilverlängernd ein - etwas das in einem Umfeld eines freiheitlicheren Zeitgeistes kaum möglich noch nötig wäre.  Gesündigt wurde aber so schwer, dass Zentralbanken noch untreuer werden (müssen). Das, zusammen mit einer globalen Wurzelbehandlung zu Gunsten Marktrevitalisierung wird das Thema dieses Wochenende in Jackson Hole USA sein.

 

 

Es waren Täuschungen

 

Die schönen Erfolge von 2000 bis 2008 (Lehmann-Krise) beinhalteten schon zum grossen Teil die hier früher beschriebenen Ursachen. Sie wurden aber grösstenteils ausgeblendet und bis vor kurzem fälschlicherweise irgendwelche Symptome - Schulden oder fehlende Wettbewerbsfähigkeit usw. - überbetont.

Mit Liquiditätsflutungen wurden die Ursachen permanent zugedeckt mit dem Ergebnis, dass politische Willkür

und künstliches Wachstum noch stärker alimentiert wurden, anstatt organisch gesundes Wachstum, wie  beschrieben. Wie weit es Absicht, Inkompetenz, Ignoranz war, wird wohl nie richtig beantwortet werden können.

Eine Lehre daraus, einmal mehr in der Geschichte: Die Menschen dürfen "das Heft nicht mehr so leichtfertig aus der Hand geben"  und ihre Kompetenzen an irgend eine Obrigkeit hinaufdelegieren, weit entfernt von transparenten allen Menschen dienenden Märkten.

 

Die Rechnung dafür steht noch offen. Fehlt der Mut, sie zu präsentieren? Oder besteht die Möglichkeit, dass uns diese Rechnung gar nie präsentiert wird? Was das aber für die Freiheit der Menschen in Zukunft bedeutete, sollte sich jeder mal ausmalen. Freiheit sträflich vernachlässigt, wie weit haben wir sie noch verdient? Helfen uns glückliche Umstände, die Chance für Freiheit zurückzugewinnen oder muss sie wie so oft in der Geschichte wieder hart erkämpft werden, wenn die Sehnsucht nach ihr wieder erwacht, wenn der Verlust schmerzhaft wahrgenommen wird? Mit den jetzt zu erwartenden Folgen wird das Bewusstsein für die Werte der Freiheit zweifellos steigen. Das ist positiv, aber wie lange wird das dauern?

 

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