EZB-Prasident Draghi und das kommunistische Manifest

                                                                                                                                                                            2.3.2013

Anlaesslich eines Meetings in der Katholischen Akademie in Muenchen sprach EZB-Prasident Draghi ueber die heutige Krise und das erschuetternde Vertrauen in die EU und Weltwirtschaft. 

 

 

Draghis zitierte Grenzen gibt es deshalb nicht mehr, weil sie mit politischer Willkuer bei Einfuehrung der Einheitswaehrung EUR entfernt wurden. Ohne Waehrungsmarkt verschwanden diese Grenzen resp. Umkehrsignale fuer Ueberschuesse und Mankos im Markt. Die Tueren oeffneten sich fuer die Exzesse in beide Richtungen. Dieser politische Akt ist die Ursache fuer gigantische Fehlentwicklungen. Die Schuld unterschwellig  Marktteilnehmern in die Schuhe zu schieben scheint billig. Anbieter und Nachfrager folgten diesen falschen politischen Willkuersignalen und haben so in der Folge die Krankheitssymptome verstaerkt, die durch weitere politische Interventionen noch weiter akzentuiert wurden. 

 

Die Kernfrage blieb unbeantwortet:

 Die organisch gesunde Entwicklung erfolgt von unten nach oben und nicht umgekehrt. Wenn es dann eine gesunde Harmonie gibt, wird sie prosperierend sein. Die EU-Krise ist der beste Beweis fuer das Versagen der politischen Willkuer.

 

Diese Woche meinte der deutsche Finanzminister Schaeuble, es muessten noch mehr Laender in die Waehrungseinheit einbezogen werden. Kanzlerkandidat Steinbrueck laesst im Zusammenhang der Italien-Wahlen durchblicken, dass sein Demokrativerstaendnis nicht besonders ausgepraegt ist. Solche Probleme und Entwicklungen lassen bei Fortfuehrung bisheriger Politik nichts gutes erwarten. Sollen die Problem-Verursacher auch inskuenftig bestimmen, wie Moral und Ethik in der Wirtschaft sein soll?

 

 

Nicht genug:

 

Mit der Eliminierung der Marktgesetze (EUR) und der damit verbundenen Zerstoerung der Marktwirtschaft sind die EU-Verantwortlichen nicht alleine. Die Kommunistische Partei Chinas macht das seit je, mit global schaedlichen Folgen seit seinem WTO-Beitritt 2001, in dem es seine Waehrung global nicht dem freien Markt ueberlaesst,  genau so wie die EU das innereuropaeisch praktiziert. Die Folgen der globalen und innereuropaeischen Fehlentwicklungen werden desastroes sein, wenn staatliche Hilfe nicht weiter aufrecht erhalten werden kann. 

 

Krise hat Vertrauen erschuettert

 

Die Menschen in der EU  und auch global ahnen, dass etwas nicht stimmt. Die Ursache liegt in den von Leuten wie Draghi unterstuetzten Markteingriffen in frueher relativ gesund funktionierenden Maerkten, die jetzt in uferlosen Exzessen ausarten. Ausgerechnet diese Problem-Verursacher sollen weiter bestimmen wie es weitergeht mit den gleich kontraproduktiven Rezepten der politischen Marktinterventionen wie bisher? 

 

Die Folgen dieser verwerflichen markfremden Geisteshaltung in der EU und China werden nach so langer Zeit falscher Therapie und Ignorierung der wahren Ursachen verheerende Folgen haben.

 

Lenin und Marx, Karl Marx scheinen recht zu bekommen. "Die Kapitalisten werden uns Kommunisten den Strick liefern, an dem wir sie aufhaengen werden",

Mit dieser verwerflichen Geisteshaltung wird auch verstaendlich, dass sich mit Hilfe der G20 die weltweite Untreue zur Marktwirtschaft ausbreiten konnte und die Weltwirtschaft vor einem desastroesen Absturz steht.

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