Der Doppel-Axel von Schweizer UBS

 

 

Axel Weber, frueher Deutsche Bundesbank und EZB, jetzt in der Chefetage der Schweizer UBS will entgegen den heute noch geltenden direktdemokratischen schweizerischen Gepflogenheiten, fuer die UBS einen scheinheilig anmutenden Sonderweg fahren, der aus freiheitlicher Sicht in einer totalitaergeschwaengerten Nachbarschaft echt Fragen aufwirft. Er will in seiner Bank nur noch deklariertes Vermoegen verwalten. Am 19.5.2013 titelt

 

 

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/UBS-will-nur-deklarierte-Gelder-verwalten/story/23728904

 

 

Dekadenzerscheinungen herrschen heute. Da kommt also ein Ex EU-Funktionaer einer EU, die sich zu einer Diktatur entwickelt und nistet sich in einer Schweizer UBS ein, einer Schweiz, die mal das Gegenteil einer Diktatur verkoerperte, heute leider auch immer weniger solchen Verfuehrungen widersteht und an traditioneller Resistenz verloren hat. Niemand darf sich wundern, dass nun eine solche Doktrin gelebt wird und das wichtigste fuer den Menschen, die Freiheit zerstoert. Die Schweiz verliert ihr erfolgreiches freies Image und noch mehr mit dem ungeloesten "too big to fail" Problem Schweizer Grossbanken, deren Risiken das Schweizer  BIP bei weitem uebersteigen. Politiker und Banker waren dieser hoechsten Prioritaet gegenueber verantwortungslos ignorant und gaben sich lieber vermeintlich Populistischerem hin.  Das sind Trugschluesse, die spaetestens dann erkannt werden, wenn die globale Scheinwelt der Realitaet platz machen muss.

 

Wenn die globale Blase platzt, muss der Steuerzahler dafuer aufkommen und das in einer schwierigeren oekonomischen realen Welt. Er wird bluten muessen fuer die unglaublichen Fehlentwicklungen, durch Politik und Banken, verursacht mit ihrer zunehmend totalitaeren Gesinnung, die  freiheitliche Gesinnung in immer groessere Noete brachte. Die Grossbanken-Risiken uebersteigen  das Brutto-Inland-Produkt bei weitem. Wer sich etwas naeher mit den globalen politisch verursachten Fehlentwicklungen auseinandersetzt, ahnt was sich da zusammenbraut. Imageschaedigendes Verhalten und Ignorierung eigentlicher Hausaufgabe von Banken und Politikern, politisch aufgeblasene Scheinmaerkte als das zu erkennen, sind 2 zusaetzlich unnoetig schwere strategische Fehler. Weil in heutiger politisch gezimmerter Welt niemand fuer nichts mehr verantwortlich ist, sind es die Menschen, die Folgen tragen muessen. Das exportabhaengige Land Schweiz wird es ohnehin uebermaessig hart treffen, wenn die Weltwirtschaft kollabiert.

 

 

Einen Tag spaeter, am 19.5.2013 heisst es

 

"Es ist eher eine Beleidigung, Banker genannt zu werden»

 

Wundert sich da noch jemand, stimmt diese Feststellung nicht? Als Experten waere es die  Pflicht aller Banken gewesen, den von der Politik angezettelten Wahnsinn zu kritisieren. Ob sie es nicht taten, aus kurzfristiger Gier oder aus Machtluesternheit in Verbund mit Politik, Korruption, usw. in dekadenter Zeit, .....................

 

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Kommentare: 3
  • #1

    Marinella Charlotte van ten Haarlen (Montag, 20 Mai 2013 08:33)

    Danke für diesen Beitrag. Leider sind die Menschenrechte in Zusammenhang mit Geld nur noch ein Wort. Hauptsache die Etablierten, die Finanzbourgeoisie bekommt den Hals voll genug, bevor die Träume der modernen Raubritter wie eine Seifenblase zerplatzen.
    Ja, es ist als würde sich der Räuber nach einem Überfall, bei dem am Boden liegenden Opfer beschweren, dass es nicht genug Geld hatte, als es überfallen wurde.
    So viel zur Gesellschaft 2013.

  • #2

    Markus Ehrler (Montag, 20 Mai 2013 10:42)

    Vielen Dank,Marinella,fuer Deinen Kommentar. Ich finde ihn sehr zutreffend, eine pointierte Bereicherung dieses Blog-Beitrags.

  • #3

    Marinella Charlotte van ten Haarlen (Samstag, 25 Mai 2013 13:36)

    Das kann man nur noch mit Humor sehen, alles andere wäre eine Schande, Tränen sind genug geweint. Ein Volk von Habenichtsen in Europa kann zumindest als Millionen Hofnarren auftreten. Sich gegenseitig unterhalten.