Was macht den EUR so marktfremd + zerstoererisch?

                                                                                                                                                                           15.3.2014

 

Italien (oder irgend ein anderes EU-Peripherie-Land) importiert von Deutschland oder China mehr als es dorthin exportiert wegen marktfremd herrschenden Waehrungen. Es findet ein Devisenabfluss aus Italien statt.

 

Verkoerpern Sie nun diese Situation Italiens beispielhaft in 1 Glas Wasser. Der Wasserpegel nimmt in Realitaet ab (Devisenabfluss). Trotz dieser realen Abnahme des Wasserpegels, wird nun Italien infolge Zwangs-EUR verfuehrerisch falsch vorgegaukelt, das Glas sei nach wie vor voll (weil EUR ja unveraenderlich), womit marktfremde Anreize ohne Umkehrsignale ungehindert und letztlich schaedlich weitergehen, gar zunehmend animierend, indem weiter importiert, von Banken finanziert wird und die heimische Industrie ihre Existenz verliert.

 

Es herrscht das "Fass ohne Boden" mit ungebremster Abwaertsspirale in der ganzen EU-Peripherie.  Verhaltensaenderungen, die nicht auf Realitaet, sondern politwillkuerlicher Taeuschungen beruhen, breiten sich exponentiell aus. Fehlverhalten und -entwicklungen werden grenzenlos, weil die Marktgesetze politgewollt ja ausser Kraft sind.

 

Die erwaehnte Gaukelei, in ein paar fragwuerdigen Koepfen vor EUR-Einfuehrung entsprungen und nicht etwa in einem Beispiel-Land, wird nicht nur viel zu lange in der EU-Peripherie als Wahrheit betrachtet, nein auch in den illusionierten Ueberschusslaendern sowie bei verfuehrten diesen Unsinn finanzierenden Banken global (die es haetten merken muessen) und den wehrlosen Steuerzahlern und allen kuenftig von diesem Schein weltweit Strukturgeplagten. Befreiuung von diesen Illusionen und realen Abwaertsspirale ist nur moeglich, wenn wieder freier Wettbewerb der Vielfalt herrschen darf mit entsprechender Preisfindung.

 

Was hier beispielhaft fuer Europa und den EUR dargestellt wird, gilt auch fuer den ganzen Globus und den ebenso marktfremden chinesischen Yuan, dessen Preis ebenfalls von der Politik bestimmt wird und nicht von einem Heer von freien Anbietern und Heer von freien Nachfragern, die mit ihrer taeglichen Arbeit und globalen Handelsstroemen Devisenveraenderungen ausloesen.

 

Wer meint, die Ueberschusslaender gehoerten zu den Gewinnern (abgesehen vom Steuerraubzug zum Ausgleich), der irrt sich. Die politverursachten Fehlanreize haben auch dort zu falschen Strukturen gefuehrt, die zum Leidwesen der Arbeitskraefte und nicht mehr nutzbarer Investitionen nach dem Platzen der Blasen besonders betroffen sein werden. Entsprechende Signale sind denn auch in immer mehr Schwellenlaendern schon deutlich spuerbar. Dank globaler Notenbankenhilfen, die zum Ende neigen, sind diese Wahrnehmungen aber immer noch diffus.

 

In der seit laengerem herrschenden realen Abwaertsspirale (nominale Notenbankenhilfen) gelangen immer mehr Menschen in freiheitsbedrohende Abhaengigkeit von Etatisten.

 

 

 

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